Erweiterte Einstellungen (Windows)

Archivierung

Die JUMO smartWARE Evaluation kann Daten automatisch archivieren. Die Archivierung ist standardmäßig deaktiviert. Durch einen Doppelklick auf “Archive configuration” werden die Einstellungen zur Archivierung geöffnet.

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Durch einen Doppelklick auf “Archive active wird die Archivierung aktiviert und die voreingestellten Werte werden angezeigt.

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Die Voreinstellungen haben folgende Bedeutung:

Einstellung

Wert

Bedeutung

Archive active

Enabled

Die Archivierung ist aktiv.

Archive data older [days]

100

Alle Gerätedaten, die älter als 100 Tage sind, werden archiviert.

Archive unlock after [hours]

48

Hat ein Benutzer Daten aus der Archivierung wiederhergestellt, werden diese Daten nach 48 Stunden automatisch wieder aus der JUMO smartWARE Evaluation gelöscht. Im Archiv bleiben die Daten jederzeit erhalten.

Archive everyday at [hour]

0 04 ***

Die Archivierung wird täglich um 04:00 Uhr ausgeführt.

Die Daten der Archivierung werden im Verzeichnis “...\smartwareData\ARCHIVE” gespeichert. Damit dieses Verzeichnis auf eine andere Festplatte verweist, muss unter Windows ein entsprechender Link angelegt werden.

Die Änderungen werden mit “OK” bestätigt und werden mit dem nächsten Start der JUMO smartWARE Evaluation aktiv.


Datensicherung

Die Datensicherung ist standardmäßig deaktiviert. Durch Doppelklick auf “Backup configuration” öffnet sich das Fenster mit den Einstellungen zur Datensicherung.

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Durch einen Doppelklick auf “Backup active” kann die Datensicherung aktiviert oder deaktiviert werden.

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Die Aktivierung des Backups wird mit “OK” bestätigt.

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Die Standarduhrzeit für die Durchführung der Datensicherung ist 03:00 Uhr. Die Konfigurationsdaten der JUMO smartWARE Evaluation werden dann täglich um 03:00 Uhr in die Verzeichnisse “...\smartwareData\BACKUP\dataview” und “...\smartwareData\BACKUP\datareport” gesichert. Mit einem Doppelklick auf “Backup everyday at [hour]” kann der Zeitpunkt, zu dem die Datensicherung startet, geändert werden.

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Die Prozessdaten der Geräte werden bei aktiviertem Backup zum Zeitpunkt der Aufnahme in den Datastore zusätzlich auch in das Verzeichnis “...\smartwareData\BACKUP\datastore” gespeichert.

Die Änderungen werden mit “OK” bestätigt und werden mit dem nächsten Start der JUMO smartWARE Evaluation aktiv.

Config_Smartware_Script_Run.png

Die Daten der Datensicherung werden im Verzeichnis “...\smartwareData\BACKUP” gespeichert. Damit dieses Verzeichnis auf eine andere Festplatte verweist, muss unter Windows ein entsprechender Link angelegt werden.


Berichts-Export

Es ist möglich, den Datenordner “c:\smartwareData\EXTERNAL” durch einen symbolischen Link in ein eigenes Verzeichnis auszulagern. Ein symbolischer Link (ähnlich wie einen Softlink unter Linux) kann unter Windows mit dem Befehl “mklink” in der Eingabeaufforderung erstellt werden.

Der Link wird folgendermaßen erstellt:

  1. Öffnen der Eingabeaufforderung als Administrator:
    Nach “cmd” im Startmenü suchen. Klick mit rechter Maustaste auf “Eingabeaufforderung” und “Als Administrator ausführen” wählen.

  2. Erstellen eines symbolischen Links auf ein Verzeichnis:
    ”cd c:\smartwareData”
    ”mklink /D EXTERNAL <Zielverzeichnis>”

    1. Für “<Zielverzeichnis>” ist der vollständige Pfad auf das Verzeichnis einzutragen, auf das der Link verweisen soll.

    2. Damit das Verzeichnis “c:\smartwareData\EXTERNAL” angelegt werden kann, darf es nicht bereits existieren. Ist es bereits vorhanden, muss es zuvor gelöscht werden.


Aktivierung der geänderten Parameter

Sämtliche Änderungen werden erst mit dem nächsten Start der JUMO smartWARE Evaluation aktiv. Daher muss das Programm über Supervision smartWARE gestoppt und anschließend neu gestartet werden.


Firewall Update

Während der Installation oder beim ersten Start der Software erkennt die UAC (User Account Control) von Windows den Zugriff von “nginx.exe” auf die voreingestellten Ports (normalerweise 80 oder 443). Der Anwender wird aufgefordert, die Freigabe dieser Ports in der Windows-Firewall zu genehmigen, um Netzwerkverbindungen über diese Ports zu ermöglichen.

Falls diese UAC-Meldung nicht erscheint oder der Anwender versehentlich die Freigabe nicht erteilt hat, kann die Firewall jederzeit mit dem Programm “Firewall_update” für die aktuell genutzten Ports geöffnet werden.

Firewall_Update_Konfiguration.png

Zertifikate

Um die JUMO smartWARE Evaluation im Browser auszuführen, ist ein Zertifikat erforderlich. Während der Installation wird ein selbstsigniertes Zertifikat erzeugt und in das Verzeichnis
”…\smartwareEvaluation\nginx\certs” kopiert. 

Wird die Benutzeroberfläche der Software GUI im Browser über das HTTPS-Protokoll geöffnet, zeigt Windows einen Warnhinweis an. Diese Warnung erscheint, da das selbstsignierte Zertifikat vom Browser nicht als vertrauenswürdig eingestuft wird.

Zertifikat_Warnung.png

Diese Meldung kann durch einem Klick auf “Weiter zu localhost (unsicher)” ignoriert werden.

Damit die Warnung beim Aufruf der Seite nicht erneut eingeblendet wird, kann alternativ ein signiertes Zertifikat verwendet werden.

Im Verzeichnis “...\smartwareEvaluation\nginx\certs” befinden sich zwei Dateien:

  • smartware.crt

  • smartware.key

Diese Zertifikats- und Schlüsseldateien können durch firmeneigene, offiziell signierte Dateien ersetzt werden. Hierzu ist die JUMO smartWARE Software zu stoppen.

Die beiden vorhandenen Dateien sind umzubenennen (z. B. in “smartware.crt_original” und “smartware.key_original”). Anschließend sind die offiziell signierten Dateien in das Verzeichnis “...\smartwareEvaluation\nginx\certs” zu kopieren und gegebenenfalls umzubenennen.

Die Dateien müssen die Bezeichnungen “smartware.crt” und “smartware.key” haben und im PEM- oder X509-Format vorliegen.